Contao-News

Wir informieren Sie hier regelmäßig zu Updates, stellen Best-Practice-Arbeiten vor und berichten über Aktuelles aus dem Contaoversum.

Best Practice mit Contao – linse.uni-due.de

von

In unserer Kategorie "Best Practice mit Contao" stellen wir heute die Website www.linse.uni-due.de vor.

Zur Website generell

Der Fachbereich Linguistik der Universität Duisburg-Essen hat seit 1995 einen eigenen Server. Hier werden Projekte abgebildet, Rezensionen und Arbeiten der Studenten veröffentlicht, aber auch die vielen Zeitschriften, die der Fachbereich herausgibt.

Dazu kommt ein kleiner "Shop" für eBooks, meist online direkt nach Zahlung versendet. Insgesamt ca. 3000 Seiten. Alle Inhalte sollen einerseits in dem üblichen Seitenbaum zu finden sein, andererseits in einer themenbezogenen Quernavigation.

Dazu kam eine zweite Installation (die LinseLinks), eine kommentierte Linksammlung mit ca. 4000 Links aus dem Bereich der Linguistik. Beide Webapplikationen waren mit unterschiedlichen, veralteten CMS installiert, sahen unterschiedlich aus und funktionierten nicht ganz richtig.

Unsere Aufgaben waren:

  1. Eine Struktur aufzubauen, die nach Projektart unterscheidet und es gleichzeitig auch erlaubt, die Inhalte nach Themen zu filtern.
  2. Einen Unterbereich mit einem kleinen Shop zu installieren.
  3. Die LinseLinks mit Themenfiltern, verschiedenen Suchoptionen und einer weitaus detaillierteren Linkbeschreibung als bislang zu versehen.
  4. Ein modernes Design zu entwickeln, das möglichst viel Übersicht in die diversen Inhalte bringt. Dabei sollen Linse und LinseLinks gleich aussehen.

Was zeichnet die Zusammenarbeit mit dem Kunden/der Agentur aus?

Die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern ist vor allem durch entspannte Präzession gekennzeichnet. Es geht um Inhalte, darum, dass wir uns in die Strukturen und Abläufe eindenken mussten ohne, dass die Wissenschaftler von uns erwarten, auch was von Linguistik zu verstehen. Diese respektvolle und dadurch inhaltlich sehr effektive und anspruchsvolle Arbeit war mehr als angenehm. Andererseits mussten wir alles Technische mit dem Rechenzentrum absprechen, das natürlich inhaltlich gar nicht in dem Projekt steckte und darum sehr präzise und abstrakt instruiert werden musste. Bemerkenswert schien uns auch, wie die Mitarbeiter der Uni auf uns als Agentur gekommen sind: Sie haben nach einer Agentur gegoogelt und fanden unsere Webseite überzeugend.

Welche Funktionen wurde für diese Website individuell erstellt?

  1. Wir haben die Linse mit der Listenansicht von Artikeln realisiert. Diese Listenansicht wurde um diverse Felder erweitert, die das jeweilige Unterprojekt brauchte. Die Ausgabe der Listenansicht haben wir völlig modifiziert. So hat man in Backend und Frontend möglichst einheitliche Strukturen - bei Beibehaltung aller Unterschiede. Die gewünschten Filter konnten wir mit mod_articlefilter realisieren. Ansonsten wird durch die Projektarten ganz normal navigiert.
  2. Wir haben eine Modifikation des web_shop eingebaut. Hierbei kann man entweder die ePaper direkt nach Bezahlung downloaden oder sie werden einem per Mail zugeschickt. Die Modifikation erlaubt vor allem auch die Produkte in die Artikelfilter mit einzubinden.
  3. Die LinseLinks haben wir mit dem Katalogmodul realisiert. Die Navigation musste angepasst werden, damit sie auf die sehr verschachtelte Seitenstruktur passt (7 Ebenen). Um die Systematisierung auf den Detailbeschreibungen der Katalogeinträge abbilden zu können, haben wir 5 weitere Unterkataloge angelegt. Die Taxonomie wird benutzt, um den Themenfilter anzulegen. Insgesamt sind die LinseLinks vorsichtshalber in einer zweiten Installation realisiert. Die erste Navigationsebene entspricht aber der der Linse, sodass der Benutzer nicht merkt, dass er zwischen zwei Installationen wechselt. Das Design ist so gut als möglich an das Aussehen der Linse angeglichen.
  4. Das Design hat mehrere wichtige Merkmale:
  • Eine bunte Homepage, in der die einzelnen Projektarten mit Bildern angeteasert werden. Diese Bilder sind dann die Headerbilder der Bereiche. Die Navigation passt jeweils farblich zu dem Bild. So unterscheiden sich die Projektarten optisch (Orientierungshilfe), ohne dass man strukturell Unordnung schafft.
  • Das klassische Dreispalten-Layout bietet überall auf der linken Seite den Themenfilter.
  • Auf der rechten Seite werden für jede Projektart bereichsbezogene Nachrichten gezeigt - alle Nachrichten werden auf der Homepage angezeigt.

Welche Erweiterungen wurden verwendet?

  • mod_articlefilter
  • web_shop
  • Katalogmodul
  • BackupDB

Welche weiteren Besonderheiten sind erwähnenswert?

Die Linse ist mit ihren 3000 Artikeln, 4000 Katalogeinträgen und 650 Dokumenten im Shop das größte Projekt, das wir bislang mit Contao realisiert haben. Schaut man sich die Seite an, ist die Komplexität erstmal nicht zu erahnen. Alles scheint einfach und übersichtlich - dieser didaktische Anteil an der Informationsaufbereitung war wesentlicher Teil des Projektes.

Die Linse hat 11 Redakteure, die LinseLinks weitere 10 Redakteure. Die Wissenschaftler kannten diverse andere CMS und sind von Contao begeistert. Was zur Folge hatte, das wir gleich im Anschluss für einen Wissenschaftsverlag einen Onlineshop aufsetzen sollten.

Projektdaten

Eingereicht von: Bigga Rodeck

Projekt-Website:
www.linse.uni-due.de
www.links.linse.uni-due.de

Agentur, Design, Realisierung:
CompuSense Communication!, Bigga Rodeck e.K.

Beteiligte Mitarbeiter:
Bigga Rodeck (Projektleitung und Programmierung)
Udo Feinweber (Design)
Markus Berger (Co-Projektleitung und Schulung)

Weitere Hilfe:
Stefan Gandlau (Anpassung des Web-Shops LAUD)
Tim Gatzky (Anpassung der Navigation im Katalog LinseLinks)

Zurück zur News-Übersicht.

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 3 plus 3.

Bücher und Videos